Migjorn - Mallorca's Süden

Die Landschaftszone im Süden Mallorcas wird auf katalanisch Migjorn bezeichnet. In diesem eher flachen Gebiet mit Kalk- und Sandstein, wertvollem Salz, einladenenden Buchten und langen Sandstränden mit Dünen und Kiefernwäldern gibt es viel zu entdecken.

Salines

In Migjorn im Naturschutzgebiet "Es Trenc" gibt es uralte Salinen, mit deren Salz sich bereits Römer und Katharer ihre Speisen würzten.

Die Salzblume oder "Flor de Sal" wird hier in den Sommermonaten per Hand abgetragen.

Dieses reine, natürliche Meersalz ist ein kostbares Naturprodukt und wird in Gourmet-Boutiquen auf der Insel verkauft.

Von Ende August bis Anfang September ist es möglich bei der Salzernte zuzusehen. Erfahren Sie  mehr über die Besichtigungstouren durch die Salinen im Blog.

Vor der südlichsten Spitze der Region liegt der Nationalpark der Inselgruppe Cabrera.

Heute gehört der Meeresgrund dieses Archipels zu den wichtigsten Ökosystemen des Mittelmeers und ist ein wahres Schnorchelerlebnis.

Auch die Küste des Migjorn ist ein Fischereischutzgebiet, in dessen Grenzzonen der Fischfang nur nach traditionellen Methoden erlaubt ist.

 

Talaiots

Aus längst vergangenen Zeiten stammen die Talaiots, uralte Monumente aus der Vorgeschichte der Insel. Diese primitiven Bauwerke dienten den ersten Siedlern erstmals vor rund 3000 Jahren als Wachtürme, Lagerplätze und Tempel.

Im Süden Mallorcas gibt es 2 sehr gut erhaltene, und mehrere kleinere Talaiots zu besichtigen.

Strand

Im Naturpark Mondragó mit seinen schönen Stränden, Dünen und Feuchtgebieten, können Wanderungen und Radtouren mit Strandbesuchen verbunden werden.

An den Stränden S´Amarador und Sa Font de n´Alis laufen häufig Reiher und andere Wasservögel zwischen den Strandbesuchern herum.

Auf Mallorca gibt es viele Feiertage und Traditionen. Im Jänner werden in beispielsweise in Ses Salines und Santanyí am Vorabend des Patronatsfestes des heiligen Antonius große Feuer angezündet.

Ebenso brennen im Juni in der Johannisnacht die Johannisfeuer und in vielen Orten finden jährliche Wallfahrten zu nahe gelegenen Heiligtümern statt.

Die gesamte Region ist von Trockensteinmauern durchzogen. Sie umgeben vereinzelte Fincas, Mandel- und Johannisbaumfelder, Viehunterstände und Ackerland.

Die volkstümlicher Architektur von Migjorn ist einzigartig, und zeichnet sich durch die Verwendung von Quadersteinen aus zahlreichen Steinbrüchen aus, in denen der typische Sandstein der Region, der Marès, abgebaut wird.